Hunde OP Versicherung – was ist das?
Im Gegensatz zu früher, wo ein Hund in der Regel als Haus- und Hofhund einfach nur funktionieren musste, fand vor einigen Jahren ein Sinneswandel statt und die Beziehung zwischen Hund und Besitzer wurde wesentlich intensiver und sentimentaler. Mittlerweile gleicht der Stellenwert eines Hundes dem eines vollwertigen Familienmitglieds, häufig ist ein Hund auch ein Kinderersatz bzw. man sagt auch: „Das letzte Kind hat Fell“. Durch den hohen Stellenwert will man seinen Vierbeiner jedoch auch bei Unfall oder Krankheit bestens versorgt wissen. Der Tierarzt wird im Gegensatz zu früher, wesentlich häufiger aufgesucht. In der Pharmaindustrie wurden neue Geräte und Untersuchungsmethoden entwickelt, um den Tieren schneller und besser helfen zu können, die Lebensqualität bei Krankheit zu steigern und letztendlich auch das Leben zu verlängern. Der älteste und bekannteste Hund auf der ganzen Welt ist Meggie, die fast 30 Jahre alt wurde. Dies wäre zu früheren Zeiten schier undenkbar gewesen.
Immer mehr Hundebesitzer plagen große Verlustängste, wenn es darum geht unser haariges Familienmitglied durch Unfall oder Krankheit verlieren zu können, oder sogar, was besonders dramatisch ist, ihn aus finanzieller Not heraus eine lebensrettende Operation verweigern zu müssen. Dies war der Grundstein für die Erfindung einer Hunde-OP Versicherung im Jahr 1984. Erst 10 Jahre später gesellten sich weitere Versicherungsanbieter hinzu.
Ein Produkt, welches preislich so attraktiv ist, dass sie sich jeder leisten kann und dem Hundehalter gleichzeitig die gewünschte Sicherheit gibt, dass sein Vierbeiner im Notfall gut versorgt werden kann. Akute Notfälle, Unfälle oder Krankheiten: auch teure Operation sind mit der passenden Hundeversicherung kein Thema mehr.
Die Hunde-OP Versicherung gehört zu den freiwilligen Hundeversicherungen und kann bei einigen Anbietern auch mit einer Hundehaftpflicht kombiniert werden.

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Ist dieser Service kostenlos?
So ist der Ablauf
Was kostet eine Hunde-OP Versicherung?
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Wie funktioniert eine Hunde-OP Versicherung?
Hunde OP Versicherung was wird übernommen, was zahlt eine Hunde OP Versicherung?
Hunde OP Versicherung – welchen Schutz braucht man?
Da kein Tierarzt in die Zukunft schauen kann, sollte der Versicherungsschutz möglichst so umfangreich sein, dass er die jeweils wahrscheinlichsten Krankheiten und Unfälle alle mit abdeckt. Hier kann ein umfangreicher Leistungsvergleich der verschiedenen Anbieter sehr hilfreich sein. Auch eine mögliche Unfallgefahr sollte mit einbezogen werden. Wird Ihr Hund als Schutzhund oder Rettungshund ausgebildet, ist die Verletzungsmöglichkeit im Einsatz wesentlich höher, als bei einem Familienhund. Wohnen Sie an einer stark befahrenen Straße, könnte auch hier die Unfallgefahr erhöht sein, wenn Ihr Hund die Möglichkeit hat „auszubüchsen“.
Hunde OP Versicherung – was braucht man für die Antragstellung?
Wenn Sie für Ihren Hund eine Hunde OP Versicherung beantragen möchten, muss Ihr Hund ein bestimmtes Mindestalter erreicht haben. Dies liegt zwischen 0 und 90 Tage. Je nach Anbieter sind weitere Mindestanforderungen zu erfüllen, wie z. B. die regelmäßige Impfung und einen vorhandenen Chip zur klaren Identifizierung des Hundes. Natürlich müssen bei der Antragstellung alle Fragen zu vorhergehenden Erkrankungen, Unfällen oder Tierarztbesuchen außerhalb von Impfungen ordnungsgemäß angegeben werden. Während einige Versicherungen – je nach Art von Vorerkrankungen – bestimmte Hunde bereits ablehnen, fragen andere explizit bei Vorerkrankungen noch einmal nach. In diesen Fällen erhalten Sie ein Formular, welches Ihr Tierarzt zu den angegebenen Vorerkrankungen im Hinblick auf das Geschehen und zukünftiger Prognose beantworten muss. Im Anschluss erhalten Sie von der Versicherung die Entscheidung, unter welchen Voraussetzungen Ihr Hund annahmefähig ist. Sollten Sie sich jedoch einen Hund aus dem Ausland oder aus dem Tierheim geholt haben, können Sie die Gesundheitsfragen nur nachdem beantworten, was Sie wissen oder was offensichtlich zu sehen ist.
Hunde OP Versicherung – was sollte man beachten?
Da viele Versicherungen keine Hunde-OP Versicherung in Ihrem Sortiment haben, ist das Leistungsangebot überschaubar. Ein umfangreicher Leistungsvergleich kann hier sicherlich schon im Vorfeld Stärken und Schwächen der verschiedenen Versicherungsangebote aufzeigen. Ansonsten sollte man auch wenn möglich, die Beratung eines Versicherungsmaklers nutzen, da dieser einen Überblick über alle vorhandenen Angebote hat und hier sicherlich auch aus dem „Nähkästchen“ plaudern kann, was Ihnen die Versicherungen selbst natürlich nie erzählen würden.
Die Auswahl sollte gut bedacht gewählt werden, denn ein späterer Versicherungswechsel ist oftmals mit Einschränkungen verbunden, vor allem für ältere Hunde mit Vorerkrankungen.
Ganz wichtig ist eine möglichst kurze Wartezeit: je kürzer desto besser. Die Wartezeit ist eine Art Bewährungsfrist für Ihren Hund bzw. auch vergleichbar mit einer Probezeit auf der Arbeit: Wer krank wird, fliegt raus. Ein Tierarztbesuch außer der Reihe mit unklaren Symptomen kann da schon ausreichend sein.
Durch nicht versicherte Leistungen drohen Eigenzahlungen, deren Höhe man im Voraus überhaupt nicht einschätzen kann. Auch eine bestimmtes Jahreskontingent, welches von der Versicherung vorgegeben wird, kann schnell verbraucht werden und darüber hinaus gehende Kosten zahlen Sie dann zu 100%.
Da eine Hunde-OP Versicherung auch als „Notfallversicherung“ angesehen werden kann, sollte sich die entsprechende Versicherung auch im Notfall bewähren, dies gilt vor allem, bei Mehrfachschäden. Denn eine vorzeitige Kündigung der Versicherung im Schadensfall kann umfangreiche Konsequenzen für Sie und Ihren Hund haben.
Hunde OP Versicherung mit HD, ED?
Das gefährliche Halbwissen vieler Hundehalter zum Thema HD verleitet evtl. dazu, eine sehr kurzsichtige, falsche Entscheidung zu treffen. Wie wir eingangs schon besprochen haben, ist eine kurze Wartezeit sehr bedeutsam und entscheidet über Kostenübernahme oder Leistungsverweigerung. Konnte die Wartezeit aufgrund eines frühzeitigen Auftretens von Symptomen nicht eingehalten werden, ist nicht nur die entsprechende Operation, um die es geht, nicht versichert, sondern auch daraus resultierende Folgen. Auch ein Versicherungswechsel, wie bereits erwähnt, bringt uns hier nicht mehr weiter.
Was man hier unbedingt wissen sollte: Wenn nun ein Hund tatsächlich unter der angeborenen HD leidet, treten die ersten Symptome bereits ziemlich früh auf und das schlimmste dabei: Ihr Hund hat Schmerzen. Ab dem 6. Lebensmonat könnten die ersten Anzeichen auftreten. Der älteste Hund, bei dem eine hochgradig ausgeprägte HD bemerkt wurde, war gerade mal 1,5 Jahre alt. Die umliegende Knochenhaut einschließlich der Nervenfasern werden bei der angeborenen Hüftdysplasie ständig gereizt, weil der Kopf des Oberschenkelknochen in der Hüftpfanne nur ungenügend Halt findet. Aufgrund der Schmerzen muss spätestens jetzt schnell gehandelt werden. Auch das sog. HD Röntgen, welches im 12. bzw. spätestens im 18. Lebensmonat bei einigen Rassen durchgeführt wird, bietet ein Ergebnis, welches man bereits erahnen kann, nur nochmal schwarz auf weiß. Angebote mit einer Wartezeit von 6 – 18 Monaten einschl. 3 Monate Mindesteintrittsalter ohne ein offensichtliches Bemerken von Symptomen zu schaffen, ist sehr unwahrscheinlich. Dementsprechend ist der augenscheinliche Versicherungsschutz mit dem vielfach geworben wird, häufig unwirksam. Genau die Hunde, die evtl. unter einer angeborenen HD leiden könnten, sind oftmals auch von ED betroffen. Hier gilt jedoch eine ebenso lange Wartezeit von bis zu 18 Monaten. Im schlimmsten Fall zahlen Sie nicht nur die HD Operation selbst, sondern auch die Operation für die Ellbogendysplasie, einschl. der 2. Seite, die man nirgends mehr versichert bekommt incl. möglicher Nachwirkungen wie z. B. Arthrose in der Zukunft. Wohl oder übel muss man sich damit anfreunden, dass der Versicherungsschutz auf HD bezogen, bei fast allen Anbietern nicht versichert ist (hierzu gibt es nur wenige Ausnahmen). Aber 1.: ist die angeborene HD gar nicht so verbreitet, wie angenommen. 2. betrifft dies nur ca. 6 mittel bis große Hunderassen.
Wer jetzt der Meinung, ist, dass man dann ja keine Versicherung mehr brauchen würde, irrt sich gewaltig. Denn in der Hunde-OP Versicherung sind über 200 verschiedene Krankheiten und Eingriffe versichert, von denen mindestens 10 Diagnosen jeden Tag auf dem Tisch des Tierarztes festgestellt und operiert werden müssen.
Hunde OP Versicherung wie teuer, was kostet eine Hunde OP Versicherung?
Einen Mindest-Schutz erhält man bereits für unter 10 Euro im Monat, je nach Alter, Rasse und Leistungsanspruch kann er aber auch bis zu 150,- im Monat kosten. Die Preisunterschiede in diesem Bereich sind riesig geworden, der Bedarf jedoch auch gestiegen und die Leistungen wurden stetig verbessert. Das wichtigste Fazit, welches ich Ihnen hiermit auf den Weg geben kann: Entscheiden Sie sich von Anfang an für den richtigen Schutz der Ihren besten Freund nicht im Stich lässt, wenn es darauf ankommt und Ihnen auch im Alter zur Seite steht.